Was wir aus dem Yoga für das Marketing lernen können

Unse­re Con­tent Mana­ge­rin Anna ist nicht nur begeis­ter­te Online-Mar­ke­terin, son­dern auch ambi­tio­nier­te Yogi­ni. Wie gut sich die bei­den Lei­den­schaf­ten ergän­zen, erklärt sie in die­sem Blog­bei­trag.

Das Online Mar­ke­ting ist eine span­nen­de, schnell­le­bi­ge Bran­che. Nahe­zu täg­lich sind wir mit neu­en Inputs kon­fron­tiert, die uns teil­wei­se auch vor Her­aus­for­de­run­gen stel­len. Der Fort­schritt eröff­net uns unzäh­li­ge neue Mög­lich­kei­ten. Er macht unse­ren Arbeits­all­tag aber auch kom­ple­xer.

Ein nütz­li­ches Tool, um trotz der Schnell­le­big­keit den Durch­blick zu bewah­ren, ist für mich Yoga. Nicht nur wort­wört­lich, als mei­ne Aus­zeit auf der Mat­te. Auch im über­tra­ge­nen Sinn. Mei­ner Mei­nung nach kön­nen wir aus der Yoga-Pra­xis viel für das Mar­ke­ting-Busi­ness mit­neh­men.

Surya Namaskar (Sonnengruß) – (Tägliche) Routinen finden

Der Son­nen­gruß ist eine fest defi­nier­te Abfol­ge an Asa­nas (Yoga-Hal­tun­gen), die in Ein­klang mit der Atmung geübt wer­den. Bei jedem Ein- und Aus­at­men wird eine neue Hal­tung ein­ge­nom­men. Alles wie­der­holt sich immer und immer wie­der.

Fes­te Rou­ti­nen und Abläu­fe hel­fen uns auch im Busi­ness. Fes­te Zei­ten zum Che­cken der Mails, die hei­li­ge hal­be Stun­de am Mor­gen, reser­viert für Bran­chen-News und neue Inputs, das Eta­blie­ren von Pro­zes­sen oder ein­fach nur der fixe Nach­mit­tags-Kaf­fee. So gelingt es, Struk­tur in den Tag und in Abläu­fe zu brin­gen.

Sonnengruß

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Virabhadrasana II (Krieger II) – Einen Fokus setzen

Die kräf­ti­gen­de Hal­tung des Krie­gers lehrt uns vie­le Qua­li­tä­ten. Vor allem Wil­lens­stär­ke und Fokus. Der Blick wan­dert im Krie­ger über die Fin­ger­spit­zen der auf Schul­ter­hö­he aus­ge­streck­ten Arme auf einen bestimm­ten Punkt in der Fer­ne.

Einen Fokus zu set­zen, ist auch für das Mar­ke­ting wich­tig. Und wenn es nur eine To-Do-Lis­te ist, die man Punkt für Punkt abar­bei­tet. Aber auch bei Kam­pa­gnen ist es wich­tig, Schwer­punk­te zu set­zen. Macht es wirk­lich Sinn, vie­le ver­schie­de­ne Kanä­le zu nut­zen? Oft lohnt es sich, das Bud­get auf eini­ge weni­ge effek­ti­ve Kanä­le auf­zu­tei­len.

Krieger II

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Bakasana (die Krähe) – An Grenzen gehen und Ausprobieren

Die Krä­he ist eine anspruchs­vol­le Arm­ba­lan­ce. Um die­se Hal­tung zu ler­nen, braucht es aller­dings weni­ger Kraft als Mut und Ver­trau­en in sich Selbst. Denn hat man das Kör­per­ge­wicht ein­mal weit genug nach vor­ne ver­la­gert, lässt sich die Balan­ce rela­tiv ein­fach hal­ten. Die­ser Asa­na nähert man sich am bes­ten spie­le­risch. Hin­fal­len ist erlaubt!

Im Mar­ke­ting leben wir davon, viel Neu­es aus­zu­pro­bie­ren: Sei­en es neue Tools, Soci­al Media Kanä­le oder Kam­pa­gnen-Arten. Dass nicht immer alles von Anfang auch mit Erfolg belohnt wird, ist klar. Hier heißt es: dran­blei­ben, aus­pro­bie­ren, Gren­zen aus­lo­ten und opti­mie­ren. Bis wir den Punkt errei­chen, an dem es plötz­lich wie von selbst funk­tio­niert.

Krähe

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Salamba Shirshasana (Kopfstand) – Perspektivenwechsel erlauben

Der Kopf­stand wird auch der König der Asa­nas genannt. Es braucht eini­ge Übung, bis die Hal­tung sitzt. Doch das Umkeh­ren des Kör­pers hat laut Yoga-Phi­lo­so­phie vie­le posi­ti­ve Wir­kun­gen.

Bei der Aus­füh­rung des Kopf­stan­des ist erleb­bar, dass ein Per­spek­ti­ven-Wech­sel nicht ganz ein­fach ist. Doch gera­de im Mar­ke­ting soll­ten wir regel­mä­ßig ver­su­chen, die Din­ge auch ein­mal aus einem ande­ren Blick­win­kel zu betrach­ten. Der soge­nann­te „Blick durch die Kun­den­bril­le“ lohnt sich immer!

Kopfstand

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Balasana (das Kind) – Hinterfragen und lernen

Der Name Balas­a­na (Kind-Hal­tung) kommt nicht von unge­fähr: Die Hal­tung erin­nert an die eines Embry­os im Mut­ter­leib. Sie soll beru­hi­gend, ent­span­nend und har­mo­ni­sie­rend wir­ken.

Die Welt durch die Augen eines Kin­des zu sehen, ist für uns Erwach­se­ne nicht immer leicht. Doch gera­de für das Mar­ke­ting kön­nen wir uns eini­ges von Kin­dern abschau­en: Bewähr­tes hin­ter­fra­gen, eine uner­sätt­li­che Neu­gier und Lern­be­reit­schaft und jede Men­ge Fan­ta­sie. Bes­te Vor­aus­set­zun­gen also für das Auf­set­zen und die Durch­füh­rung auf­se­hen­er­re­gen­der und erfolg­rei­cher Kam­pa­gnen.

Kind-Haltung

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Pranayama – Einen langen Atem haben

Als Pra­na­ya­ma bezeich­net man die yogi­schen Atem­übun­gen. Es gibt ver­schie­de­ne Atem-Tech­ni­ken mit ver­schie­de­nen Effek­ten, die im Yoga Anwen­dung fin­den. Bei den meis­ten beru­hi­gen­den und aus­glei­chen­den Übun­gen wird die Aus­at­mung ver­län­gert.

Ein lan­ger Atem hilft uns auch im Mar­ke­ting: Eini­ge Kam­pa­gnen und Maß­nah­men brau­chen Zeit, bis sie funk­tio­nie­ren. Gera­de im Con­tent und vor allem im SEO-Bereich. Hier heißt es: beob­ach­ten, gege­be­nen­falls Anpas­sun­gen vor­neh­men und Geduld haben. Meis­tens zahlt es sich aus!

Pranayama

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Du möch­test dich ent­spannt zurück­leh­nen und dei­ne Mar­ke­ting-Akti­vi­tä­ten vom Pro­fi erle­di­gen las­sen? Dann mel­de dich bei uns!

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