Warum gendern? Und wie macht man es richtig?

Das The­ma Gen­dern ist aktu­el­ler als je zuvor: Anfang 2019 wur­de in Öster­reich zum ers­ten Mal ein Pass mit Geschlechts­ein­trag „X“ und eine Geburts­ur­kun­de mit dem Ein­trag „divers“ aus­ge­stellt. Damit gibt es in Öster­reich nun nicht mehr nur Mann und Frau, son­dern auch ein drit­tes Geschlecht.

In der Spra­che ist die­ser Fort­schritt noch nicht ange­kom­men. Hier wird die männ­li­che Form immer noch als „nor­mal“ und reprä­sen­ta­tiv betrach­tet – und schließt dabei einen Groß­teil der Gesell­schaft aus. Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken, geht der Trend immer mehr in Rich­tung einer geschlechts­neu­tra­len Spra­che.

Warum Genderneutralität für das Online-Marketing wichtig ist

Das Gen­dern ist nach wie vor umstrit­ten. Man­che emp­fin­den es als stö­rend oder über­flüs­sig. Und ehr­lich gesagt ist es auch nicht immer ein­fach umzu­set­zen. Das wis­sen vor allem jene, die regel­mä­ßig Tex­te schrei­ben.

Und trotz­dem soll­te man auf eine gen­der­neu­tra­le Spra­che ach­ten, gera­de in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kun­din­nen und Kun­den. Vor allem, wenn mit den Online-Mar­ke­ting-Maß­nah­men eine brei­te Mas­se ange­spro­chen wer­den soll. Dann soll sich nie­mand aus­ge­grenzt füh­len.

Jeder Text trans­por­tiert eine Bot­schaft und ver­mit­telt ein Welt­bild. Das macht den sen­si­blen Umgang mit Spra­che so wich­tig.

Wie gendert man richtig?

Es gibt beim Gen­dern ver­schie­de­ne For­men und Schreib­wei­sen. Hier die geläu­figs­ten For­men:

Die Paarform

Mit die­ser Vari­an­te sprichst du Frau­en und Män­ner an. Wich­tig: Die weib­li­che Form wird als ers­tes genannt.

Bei­spie­le:

  • Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten
  • Kun­din­nen und Kun­den
  • Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer

Das Binnen‑I

Mit dem Ein­satz eines Binnen‑I lässt sich beson­ders platz­spa­rend Gen­dern. Die weib­li­che Endung wird mit gro­ßem „I“ ein­fach an den Wort­stamm ange­hängt. Damit kannst du Frau­en und Män­ner glei­cher­ma­ßen anspre­chen.

Bei­spie­le:

  • Inter­es­sen­tIn­nen
  • Kun­dIn­nen
  • Teil­neh­me­rIn­nen

Gendern mit Schrägstrich

Die­se Schreib­wei­se kann ver­wen­det wer­den, wenn sich die männ­li­che und die weib­li­che Form nur durch die Endung unter­schei­den. Die weib­li­che Form wird nach dem Schräg­strich mit einem Bin­de­strich ange­hängt.

Bei­spie­le:

  • Ein/e Inter­es­sen­t/-in
  • Ein/e Teil­neh­mer/-in, die Teil­neh­mer/-innen

Alter­na­tiv kön­nen bei­de Begrif­fe auch aus­ge­schrie­ben wer­den. Wie bei der Ver­si­on oben, wird die männ­li­che Form zuerst genannt:

  • Interessent/Interessentin
  • Kunde/Kundin
  • Teilnehmer/Teilnehmerin

Die Klammer

Bei die­ser Form des Gen­derns wird die weib­li­che Endung in Klam­mern gesetzt. Auch die­se Schreib­wei­se wird in der Regel dann ein­ge­setzt, wenn sich die Begrif­fe nur durch die Endung unter­schei­den.

Bei­spie­le:

  • Interessent(innen)
  • Teilnehmer(innen)

Gendern mit Sternchen* und Unterstrich_

Mit dem Stern­chen, dem Gen­der-Star, oder dem Unter­strich, der Gen­der-Gap, sprichst du alle Men­schen an. Die­se Vari­an­ten zäh­len zu den umfas­sends­ten, da sie auch jene mit ein­be­zie­hen, die sich weder als Frau noch als Mann betrach­ten.

Bei­spie­le:

  • Interessent*innen / Interessent_innen
  • Kund*innen/ Kund_innen
  • Teilnehmer*innen/ Teilnehmer_innen

Unser Favorit: Die allgemeine Form

Hier geht es um eine geschlechts­neu­tra­le Anspra­che. Die For­mu­lie­run­gen adres­sie­ren alle Geschlech­ter.

Bei­spie­le:

  • Inter­es­sier­te
  • Kund­schaft
  • Teil­neh­men­de

Die­se Vari­an­te des Gen­derns ist unser Favo­rit, da der Text­fluss durch eine all­ge­mei­ne Schreib­wei­se am wenigs­ten gestört wird.

Tipp: Es gibt ein Online-Gen­der­wör­ter­buch, in dem nach sol­chen For­mu­lie­run­gen gesucht wer­den kann.

Warum gendern? Und wie macht man es richtig?

Das The­ma Gen­dern ist aktu­el­ler als je zuvor: Anfang 2019 wur­de in Öster­reich zum ers­ten Mal ein Pass mit Geschlechts­ein­trag „X“ und eine Geburts­ur­kun­de mit dem Ein­trag „divers“ aus­ge­stellt. Damit gibt es in Öster­reich nun nicht mehr nur Mann und Frau, son­dern auch ein drit­tes Geschlecht.

In der Spra­che ist die­ser Fort­schritt noch nicht ange­kom­men. Hier wird die männ­li­che Form immer noch als „nor­mal“ und reprä­sen­ta­tiv betrach­tet – und schließt dabei einen Groß­teil der Gesell­schaft aus. Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken, geht der Trend immer mehr in Rich­tung einer geschlechts­neu­tra­len Spra­che.

Warum Genderneutralität für das Online-Marketing wichtig ist

Das Gen­dern ist nach wie vor umstrit­ten. Man­che emp­fin­den es als stö­rend oder über­flüs­sig. Und ehr­lich gesagt ist es auch nicht immer ein­fach umzu­set­zen. Das wis­sen vor allem jene, die regel­mä­ßig Tex­te schrei­ben.

Und trotz­dem soll­te man auf eine gen­der­neu­tra­le Spra­che ach­ten, gera­de in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kun­din­nen und Kun­den. Vor allem, wenn mit den Online-Mar­ke­ting-Maß­nah­men eine brei­te Mas­se ange­spro­chen wer­den soll. Dann soll sich nie­mand aus­ge­grenzt füh­len.

Jeder Text trans­por­tiert eine Bot­schaft und ver­mit­telt ein Welt­bild. Das macht den sen­si­blen Umgang mit Spra­che so wich­tig.

Wie gendert man richtig?

Es gibt beim Gen­dern ver­schie­de­ne For­men und Schreib­wei­sen. Hier die geläu­figs­ten For­men:

Die Paarform

Mit die­ser Vari­an­te sprichst du Frau­en und Män­ner an. Wich­tig: Die weib­li­che Form wird als ers­tes genannt.

Bei­spie­le:

  • Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten
  • Kun­din­nen und Kun­den
  • Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer

Das Binnen‑I

Mit dem Ein­satz eines Binnen‑I lässt sich beson­ders platz­spa­rend Gen­dern. Die weib­li­che Endung wird mit gro­ßem „I“ ein­fach an den Wort­stamm ange­hängt. Damit kannst du Frau­en und Män­ner glei­cher­ma­ßen anspre­chen.

Bei­spie­le:

  • Inter­es­sen­tIn­nen
  • Kun­dIn­nen
  • Teil­neh­me­rIn­nen

Gendern mit Schrägstrich

Die­se Schreib­wei­se kann ver­wen­det wer­den, wenn sich die männ­li­che und die weib­li­che Form nur durch die Endung unter­schei­den. Die weib­li­che Form wird nach dem Schräg­strich mit einem Bin­de­strich ange­hängt.

Bei­spie­le:

  • Ein/e Inter­es­sen­t/-in
  • Ein/e Teil­neh­mer/-in, die Teil­neh­mer/-innen

Alter­na­tiv kön­nen bei­de Begrif­fe auch aus­ge­schrie­ben wer­den. Wie bei der Ver­si­on oben, wird die männ­li­che Form zuerst genannt:

  • Interessent/Interessentin
  • Kunde/Kundin
  • Teilnehmer/Teilnehmerin

Die Klammer

Bei die­ser Form des Gen­derns wird die weib­li­che Endung in Klam­mern gesetzt. Auch die­se Schreib­wei­se wird in der Regel dann ein­ge­setzt, wenn sich die Begrif­fe nur durch die Endung unter­schei­den.

Bei­spie­le:

  • Interessent(innen)
  • Teilnehmer(innen)

Gendern mit Sternchen* und Unterstrich_

Mit dem Stern­chen, dem Gen­der-Star, oder dem Unter­strich, der Gen­der-Gap, sprichst du alle Men­schen an. Die­se Vari­an­ten zäh­len zu den umfas­sends­ten, da sie auch jene mit ein­be­zie­hen, die sich weder als Frau noch als Mann betrach­ten.

Bei­spie­le:

  • Interessent*innen / Interessent_innen
  • Kund*innen/ Kund_innen
  • Teilnehmer*innen/ Teilnehmer_innen

Unser Favorit: Die allgemeine Form

Hier geht es um eine geschlechts­neu­tra­le Anspra­che. Die For­mu­lie­run­gen adres­sie­ren alle Geschlech­ter.

Bei­spie­le:

  • Inter­es­sier­te
  • Kund­schaft
  • Teil­neh­men­de

Die­se Vari­an­te des Gen­derns ist unser Favo­rit, da der Text­fluss durch eine all­ge­mei­ne Schreib­wei­se am wenigs­ten gestört wird.

Tipp: Es gibt ein Online-Gen­der­wör­ter­buch, in dem nach sol­chen For­mu­lie­run­gen gesucht wer­den kann.

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