Unternehmensblog starten: So geht’s

Als Unter­neh­mens­blog (oder „Cor­po­ra­te Blog“) bezeich­net man Blogs, die von Unter­neh­men als Mar­ke­ting- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­stru­ment ein­ge­setzt wer­den. Denn: Durch eige­ne Inhal­te kön­nen Fir­men ihre Prä­senz in Such­ma­schi­nen ver­bes­sern, Kun­den anspre­chen oder sich als Exper­te posi­tio­nie­ren.

Wie ein Unter­neh­mens-Blog im Spe­zi­el­len aus­sieht, ist ganz unter­schied­lich. Er kann Insi­der-Wis­sen ver­mit­teln, Ser­vice-Cha­rak­ter haben oder Bli­cke hin­ter die Kulis­sen eines Unter­neh­mens gewäh­ren. Doch soll­te man nicht ein­fach „drauf los“ blog­gen. Einem erfolg­rei­chen Blog lie­gen eini­ge wich­ti­ge Über­le­gun­gen zugrun­de.

Bloggen im Unternehmen: Auch eine Frage der Kapazitäten

Bevor es an die Inhal­te geht, soll­test du dich zunächst fra­gen, ob im Unter­neh­men aus­rei­chend Res­sour­cen vor­han­den sind. Lässt sich der Blog lang­fris­tig mit hoch­wer­ti­gen und rele­van­ten Inhal­ten befül­len? Wer über­nimmt die Redak­ti­ons­pla­nung und Con­tent-Erstel­lung? Oder soll die Betreu­ung des Blogs einer Agen­tur über­las­sen wer­den?

Sind die­se grund­le­gen­den Fra­gen geklärt, kann mit der stra­te­gi­schen Pla­nung begon­nen wer­den.

Kenne deine Zielgruppe… und deine Ziele

Die wich­tigs­te Vor­aus­set­zung für einen erfolg­rei­chen Cor­po­ra­te Blog ist, zu wis­sen, wer mit den bereit­ge­stell­ten Inhal­ten erreicht wer­den soll. Eine kla­re Ziel­grup­pen-Defi­ni­ti­on ist der ers­te Schritt.

  • Wen möch­test du mit dei­nem Blog anspre­chen?
  • Was inter­es­siert dei­ne Zielgruppe(n)?
  • Wel­chen Mehr­wert kannst du dei­nen Usern bzw. Kun­den durch dei­ne Inhal­te bie­ten?
  • Auch wich­tig: Was macht die Kon­kur­renz? Was willst du bes­ser machen?
  • Was möch­test du mit dem Blog errei­chen und wie lässt sich der Erfolg mes­sen? (Mehr dazu erfährst du wei­ter unten.)

Um dei­nen Blog effi­zi­ent füh­ren zu kön­nen, ist es auch wich­tig, mess­ba­re Zie­le zu defi­nie­ren. Zum Bei­spiel:

  • Traf­fic: Wie vie­le Besu­cher gelan­gen auf die Web­sei­te?
  • Kon­tak­te („Leads“) bzw. Kun­den: Durch den Blog kannst du inter­es­sier­te Nut­zer dazu anre­gen, dein Ange­bot zu nut­zen, ein Pro­dukt zu kau­fen oder ihre Kon­takt­da­ten zu hin­ter­las­sen.
  • Such­ma­schi­nen-Ran­kings: Eine gute Auf­find­bar­keit über Such­ma­schi­nen macht dich und dein Ange­bot prä­sen­ter.
  • Posi­tio­nie­rung als Exper­te: Gelingt es dir, dich als Exper­te zu posi­tio­nie­ren, wird sich das posi­tiv auf die bereits genann­ten Ziel­set­zun­gen aus­wir­ken.

Ist die Ziel­grup­pe und die Aus­rich­tung des Unter­neh­mens­blogs klar, geht es an die Inhalts­er­stel­lung.

Blog: Redaktionsplanung und Content-Erstellung

Ein hilf­rei­ches Tool für die regel­mä­ßi­ge Befül­lung eines Unter­neh­mens­blogs ist der Redak­ti­ons­plan. Ver­öf­fent­li­chungs-Rhyth­mus und The­men wer­den dar­in fixiert. Bei­trags­the­men las­sen sich über­all im Unter­neh­men fin­den: neue Pro­duk­te, Tipps & Tricks, Tuto­ri­als… Erlaubt ist alles, sofern es den über­ge­ord­ne­ten Zie­len dient. Tei­le dei­ne Inhal­te in den sozia­len Medi­en, um noch mehr Reich­wei­te zu gene­rie­ren.

Erfolgsmessung

Tools wie Goog­le Ana­ly­tics hel­fen dir dabei, dei­ne Ziel­set­zun­gen zu kon­trol­lie­ren. Wer einen neu­en Cor­po­ra­te Blog star­tet, der muss sich bewusst sein, dass sich Erfol­ge nicht gleich von heu­te auf mor­gen ein­stel­len. Wich­tig ist hier Beharr­lich­keit und die Anpas­sung der Stra­te­gie anhand der Web­sei­ten­da­ten. Mit der Zeit fällt es immer leich­ter, ein­zu­schät­zen, wel­che Bei­trä­ge bei der Ziel­grup­pe ankom­men und zum Erfolg füh­ren.

Du willst einen Unter­neh­mens­blog star­ten oder wünscht dir Unter­stüt­zung bei der Betreu­ung dei­nes Blogs? Wir hel­fen dir gern wei­ter.

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