Dürfen wir vorstellen: das #Hashtag

Vier Fakten über das Phänomen, das sich weltweit wie ein Lauffeuer ausgebreitet hat und mittlerweile eine enorme Wichtigkeit bekommen hat.

Das Rau­te-Zei­chen kommt heut­zu­ta­ge über­all vor und ist aus der Online-Welt nicht mehr weg­zu­den­ken. Doch woher kommt das Zei­chen und was bedeu­tet es eigent­lich genau? Die­sen und ande­ren Fra­gen sind wir auf den Grund gegan­gen und haben die Ant­wor­ten für dich zusam­men­ge­fasst:

#Woher kommt das #Hashtag?

Auf unse­ren Mobil­te­le­fo­nen war sie immer schon – die Rau­te-Tas­te. Und oft­mals hat man sich die Fra­ge gestellt, war­um ist sie eigent­lich da? Heu­te ver­wen­den wir das Zei­chen fast täg­lich, beson­ders wenn wir auf unse­ren Soci­al Media Kanä­len unter­wegs sind.

Den Sie­ges­zug des Dop­pel­kreu­zes lös­te Chris Mes­si­na im Som­mer 2007 mit dem #bar­camp aus. Bar­camps sind Ver­an­stal­tun­gen, bei denen die Teil­neh­me­rIn­nen dis­ku­tie­ren, sich aus­tau­schen prä­sen­tie­ren und inter­agie­ren kön­nen. Also eine unkon­ven­tio­nel­le, inter­ak­ti­ve Kon­fe­renz. Mitt­ler­wei­le ist das Rau­te-Zei­chen sogar schon so beliebt, dass es für fast alles, was auf der Welt pas­siert, einen dazu­ge­hö­ri­gen #Hash­tag gibt. Bekann­te Bei­spie­le sind #jesu­ischar­lie, #MeToo oder #Refu­gees­Wel­co­me.

#Für was ist ein #Hashtag gut?

Der Hin­ter­ge­dan­ke war es, Bei­trä­ge mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen und so eine the­men­spe­zi­fi­sche Suche zu ver­ein­fa­chen. Aller­dings fand Twit­ter das Rau­te-Zei­chen zuerst zu „ner­dy“ und woll­te es nicht ver­wen­den. Doch schließ­lich setz­te es sich durch und so bot Twit­ter zwei Jah­re spä­ter eine eige­ne Hash­tag-Suche an. Bei Insta­gram ist das #Hash­tag seit der ers­ten Stun­de dabei und auch Face­book hat sich mitt­ler­wei­le mit dem Zei­chen ange­freun­det.

Für was ist es also gut? Es ver­bin­det Bei­trä­ge, die das­sel­be The­ma behan­deln. Dank die­ser Ver­knüp­fung wird dir eine Suche zu einem bestimm­ten Schlag­wort nicht nur ermög­licht, son­dern auch ver­ein­facht.

Dies gilt auch für die Bil­der­su­che. Denn ver­wen­det man das Dop­pel­kreuz als Bild­un­ter­schrift, erschei­nen auch Bil­der bei der Suche. Und womit könn­te man ein Bild bes­ser beschrei­ben als mit einem #Hash­tag?

Zusätz­lich wer­den #Hash­tags auch als Schlag­wor­te ver­wen­det und nicht sel­ten kommt es vor, dass ein Twit­ter-Tweet oder Insta­gram-Post nur aus ein paar #Hash­tags besteht.

#Wo wird es überall verwendet?

Gestar­tet auf Twit­ter, hat das #Hash­tag sei­ne Bekannt­heit haupt­säch­lich Insta­gram zu ver­dan­ken. Das Dop­pel­kreuz hat sich inzwi­schen auf allen Soci­al Media Kanä­len eta­bliert und spielt eine gro­ße Rol­le, sowohl in der Online- als auch in der Off­line-Welt. Denn nicht nur in den sozia­len Netz­wer­ken ist das Zei­chen prä­sent. Immer wie­der fin­den wir das Zei­chen auf Pla­ka­ten, ob in der Wer­bung oder bei Demons­tra­tio­nen.

#Wie verwendet man das Zeichen richtig?

Obwohl das Rau­te-Zei­chen über­all und von jedem benutzt wird, gibt es bei der Ver­wen­dung doch eini­ge Punk­te zu beach­ten:

  • Unter­neh­men soll­ten nicht ein­fach wahl­los #Hash­tags ver­wen­den, son­dern mit einem Plan vor­ge­hen. Die Posts soll­ten unbe­dingt einen Brand-Hash­tag und einen Kam­pa­gnen-Hash­tag beinhal­ten. Wich­tig: Die Kun­den soll­ten von den #Hash­tags erfah­ren und ani­miert wer­den, die Unter­neh­mens-Hash­tags zu ver­wen­den.
  • Nicht zu vie­le #Hash­tags ver­wen­den: Die Zei­ten der Über­flu­tung sind vor­bei. Es ist bes­ser, wenn ein­zel­ne, pas­sen­de #Hash­tags aus­ge­wählt wer­den. Wir emp­feh­len Unter­neh­men, bei ihren Posts die Unter­neh­mens-Hahs­tags zu ver­wen­den und noch ein bis drei, um das Bild zu beschrei­ben.
  • Bei mil­lio­nen­fach ver­wen­de­ten #Hash­tags geht man oft in der Mas­se unter, daher ist es bes­ser, wenn man sich eine Nische sucht und dort sicht­bar ist.
  • Kei­ne Leer‑, Satz- oder Son­der­zei­chen! Die­se been­den das #Hash­tag und die nach­fol­gen­den Buch­sta­ben bzw. Wor­te wer­den nicht mehr als des­sen Bestand­teil erkannt.

Ein #Hash­tag ver­bin­det: Ob Posts in den sozia­len Netz­wer­ken oder off­line. Mitt­ler­wei­le ist es mehr als nur ein Zei­chen auf der Tas­ta­tur – oft­mals ver­mit­telt es sogar ein bestimm­tes (Lebens-)Gefühl oder eine Lebens­ein­stel­lung und ver­mit­telt ein Gemein­schafts­ge­fühl.

Du kennst jetzt zwar die Theo­rie, benö­tigst aber Unter­stüt­zung bei der Krea­ti­on und Umset­zung der rich­ti­gen #Hash­tags? Wir hel­fen dir als krea­ti­ve, stra­te­gi­sche Köp­fe ger­ne wei­ter!

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